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genanet <leitstelle ät genanet.de>8. Feb 2013 07:41

Green Economy – mehr als das Begrünen der Wirtschaft

Unser momentanes Wirtschaftssystem ist nur funktionsfähig, weil es unbezahlte Sorgearbeit, wie auch die Reproduktion der Natur, als kostenlose und grenzenlos zu Verfügung stehende Ressourcen nutzt. Wie kann unsere Wirtschaft gestaltet werden, damit sie einerseits ressourcenschonender produziert, andererseits die gesellschaftlich notwendige Sorgearbeit einbezieht und gerecht verteilt?
In Berlin treffen sich vom 11. bis 12. Februar 2013 Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft bei einem internationalen Workshop, um Vorschläge zu diskutieren und praktische Umsetzungsvorschläge zu erarbeiten.

Einen Perspektiv- und Prioritätenwechsel in der Mainstream-Ökonomie fordern Frauennetzwerke und Ökonominnen weltweit nicht erst seit der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt & Entwicklung 1992. 20 Jahre später, bei der Rio+20 Konferenz im Juni letzten Jahres, war die Green Economy das favorisierte Konzept westlicher Nationen zur Bewältigung der Wirtschafts-, Umwelt- und Armutskrisen. Die Rolle der immer noch größtenteils von Frauen erledigten unter- oder unbezahlten Sorgearbeit – der Care Economy, die von der Kindererziehung bis zur Pflege von Alten und Kranken reicht – wurde dabei kaum berücksichtigt. Nachhaltiges Wirtschaften ist das Gebot der Stunde und bietet eine herausragende Möglichkeit, „das Ganze der Wirtschaft“ in den Blick zu nehmen, die Green Economy mit der Care Economy zu verbinden.

Die 25 Vertreterinnen zivilgesellschaftlicher Organisationen aus 13 Ländern widmen sich während des zweitägigen Workshops im Bundesumweltministerium – das auch die Finanzierung übernommen hat – unter anderem Fragen der nötigen wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, aber auch der unterschiedlichen Ausgangssituationen und entsprechend unterschiedlichen Konzepten in den verschiedenen Ländern.

Die Ergebnisse des Workshops werden am Abend des 12. Februar (18:00 bis 20:00) bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Friedrich Ebert Stiftung in Berlin vorgestellt.

www.genanet.de/greeneconomy.html
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