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ProChange <prochange ät web.de>18. Mar 2012 21:10

Wir sehen uns auf der Straße Internationale Anti Street Harassment Woche vom 18. bis 24. März 2012 auch in Dortmund

Straßenbelästigung umfasst verbale und körperliche Übergriffe.
Sexuelle Übergriffe werden weder am Arbeitsplatz noch zu Hause geduldet, warum sollen wir sie auf der Straße hinnehmen?
Laut einer Dunkelzifferstudie des Frauenministerums kennt jede zweite Frau in Deutschland Formen sexueller Übergriffe auf der Straße: von blöden Kommentaren wie „Geiler Arsch“ oder „Du bist ja lecker!“, über exhibitionistische Handlungen oder Handgreiflichkeiten bis zu Über­fällen. „Die Belastung durch sexuelle Belästigung wird häufig ­unter­schätzt.“ Auch das steht in dieser Studie. Unabhängig von Rasse, sozialer Gruppierung, Ethnizität, Bildung, Alter oder Kleidung sind Frauen, Mädchen und LGBQT-Menschen von Straßenbelästigung betroffen.
Gestartet wurde die Anti Street Harassment Woche 2011. Durch vielfältige Aktionen wird auf der ganzen Welt Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit geleistet und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet. Gründerin ist Holly Kearl, Autorin, Aktivistin und Fachfrau.
In der AntiStreetHarassment-Woche vom 18. bis 24. März 2012 beteiligen wir uns in Dortmund. Wir verteilen
1.Rote Karte gegen Sexismus
2.Pinke Karte gegen Homophobie
3.Faltblatt Courage für alle
in Bussen, U-Bahnen, Clubs, Kneipen, Firmen, Schulen, Parks - überall. Wir nehmen nicht hin, dass Gewalt gegen Frauen allgegenwärtig ist. Wir wollen einen Wandel.
ProChange tritt für eine Gesellschaft ein, in der wir selbstbestimmt leben können, für eine Gesellschaft, in der wir ohne Gewalt leben können. Wir wollen eine Gesellschaft ohne sexuelle Belästigung ohne sexuelle Übergriffe ohne sexualisierte Gewalt. Wir wollen, dass niemand wegen seines Geschlechts, seiner sexuellen Identität, Rasse oder ethnischer Herkunft, wegen seiner sozialen oder finanziellen Verhältnisse, wegen einer Behinderung diskriminiert wird. Wir wollen Sicherheit zu Hause, in der Schule, am Arbeitsplatz, in der U-Bahn, an der Haltestelle, im Park und überall.
Das ist utopisch? Nein, wir haben das Recht dazu. Nehmen wir uns das Recht! Wir haben keine Angst vor unseren eigenen individuellen Stärken und wir haben keine Angst davor, unsere gemeinsame Stärke dafür zu nutzen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Es ist Zeit für einen Wandel.

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http://www.stopstreetharassment.org/
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