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Sabine Ellersick <S.ELLERSICK ät NADESHDA.org>18. Jan 2003 23:00

Wollen Frauen den neuen Mann? / Neue Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung

## Nachricht vom 16 Jan 03 weitergeleitet

## Ursprung : /NM/OTS/WISSENSCHAFT
## Betreff : ots: Wollen Frauen den neuen Mann? / Neue Studie der ...
## Ersteller: ots.emailservice ät newsaktuell.de
## Msg-ID : E18ZAdw-0000yY-00 ät dei.newsaktuell.de


Wollen Frauen den neuen Mann? / Neue Studie der Konrad-Adenauer-
Stiftung

Berlin (ots) -

Unter dem Titel "Wollen Frauen den neuen Mann?" hat die
Konrad-Adenauer-Stiftung eine aktuelle Studie zur Genderdiskussion
herausgegeben, in der die beiden Sozialwissenschaftler Peter Döge und
Rainer Volz der Frage nach gegenseitigen Vorurteilen von Frauen und
Männern nachgegangen sind. Mit ernüchternden Ergebnissen: Nur
ungefähr 20 Prozent zählen zu den "neuen Männern", 20 Prozent sind
traditionell eingestellt, 25 Prozent bezeichnen die Autoren als
unsicher und 35 Prozent in ihrem Verhalten den Frauen gegenüber als
pragmatisch.

Wissenschaftliche Untersuchungen aus dem In- und Ausland haben
zudem gezeigt, wie männliche und weibliche Selbst- und Fremdbilder
sowie männliche und weibliche Lebenskonzepte ineinander greifen, sich
ergänzen, sich widersprechen und in bestimmten Konstellationen zu
erheblichen Reibungsverlusten führen. Tradierte Männlichkeits- und
Weiblichkeitsbilder, die sich bei Männern und Frauen finden, stellen
ein großes Hindernis dafür dar, Menschen gemäß ihren Talenten und
Befähigungen etwa in Unternehmen einzusetzen sowie Erwerbs- und
Familienarbeit neu aufzuteilen: Potenziale und Kompetenzen bleiben
auf diese Weise ungenutzt.

Wie sehen Männer Frauen und Frauen Männer? Was erwarten Frauen von
ihrem "Traummann"? Entsprechen diese Erwartungen den vorherrschenden
Geschlechterbildern? Entspricht die von der Geschlechterpolitik
formulierte Forderung an Männer, sich mehr in der Familien- und
Betreuungsarbeit zu engagieren, auch dem Alltagsverhalten von Frauen?
Diesen Fragen widmet sich die Studie mit dem Ziel, neue familien- und
gesellschaftspolitische Impulse für eine Neugestaltung der
Geschlechterverhältnisse zu geben.

Ziel einer "neuen Geschlechterpolitik" ist allgemein eine
Flexibilisierung der Geschlechterrollen und der Abbau traditioneller
Vorurteile, die Männer von Frauen und Frauen von Männern haben.

Die Studie ist unter
http://www.kas.de/publikationen/2002/1088_dokument.html zu finden
(pdf-Format).

ots Originaltext: Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
Digitale Pressemappe: http://presseportal.de/story.htx?firmaid=6677

Pressekontakt:
Dr. Christine Wagner
Stv. Pressesprecherin
eMail: christine.wagner ät kas.de
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